Zum Thema Zweitimpfung

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Am 14. Mai 2021, Allgemein

(—> Nachtrag 21.5. : Bei aktuell steigenden Impfstoffmengen können wir aktuell auch die Nachfrage nach Zweitimpfungen bedienen.)

 

Bezüglich Ihrer Zweitimpfung folgende Klarstellungen / Informationen (hier hat es wohl aufgrund eines früheren Eintrags auf unserer Homepage Missverständisse gegeben):

1. Natürlich bekommen Sie Ihre Zweitimpfung auch über unsere Praxis. Es ist nicht notwendig und auch nicht sinnvoll, sich diesbezüglich an ein Impfzentrum zu wenden – auch dort unterliegen die Impfkontingente einer festen Planung.

2. Was wir Ihnen im Moment nicht zusichern können oder wollen ist, dass die Impfung pünktlich 6 Wochen (Biontec) oder 12 Wochen (Astra-Zeneca) nach der Erstimpfung erfolgt.

Dem liegt folgende Überlegung zugrunde:
Die erste Impfung mit Biontec verspricht einen relativen Impfschutz von 85%, die erste Astra-Impfung von 95% im Bezug auf das Auftreten schwerer Coronainfektionen*. Da immer noch eine sehr grosse Nachfrage nach Impfungen besteht halten wir die Durchführung von Erstimpfung für wichtiger als die Zweitimpfung, die vor allem für den Langzeit-Schutz dient. Diese Ansicht wird von zahlreichen Fachleuten geteilt.

Vereinfacht gesagt schützen wir lieber 100 Patienten zu 85% (bzw. 96%) als 50 Patienten mit ganzem Impfschutz. Natürlich verstehen wir den Drang nach dem “2. Stempel”, um individuelle Freiheitsrechte zurückzubekommen. Aber dennoch steht unseres Erachtens der Erhalt der Gesundheit vor dem Kinobesuch oder Urlaubswunsch.

Die STIKO (Quelle RKI-Homepage 12.5.) schreibt dazu:

“Die STIKO empfiehlt einen Impfabstand von:

  • 6 Wochen für mRNA-Impfstoffe (BioNTech/Pfizer, Moderna)
  • 12 Wochen für den Vektor-basierten Impfstoff von AstraZeneca

Sollte der empfohlene maximale Abstand zwischen der 1. und 2. Impfstoffdosis überschritten worden sein, kann die Impfserie dennoch fortgesetzt werden und muss nicht neu begonnen werden.”

3. Fazit aus der Gesamtüberlegung ist, dass wir den Termin für die Zweitimpfung teilweise etwas nach hinten verlegen; abhängig von der Menge Impfstoff, die wir erhalten. Wenn man den politischen Versprechen glauben kann soll die Impfstoffmenge bald (spätestens im Juni) drastisch zunehmen, sodass spätestens dann die Zweitimpfungen in Masse erfolgen können. In bestimmten Konstellationen führen wir auch jetzt schon Zweitimpfungen durch (z.B. Hochrisikopatienten).

4. Wenn es Ihnen trotz der vorangestellten Überlegungen sehr dringlich ist Ihre Zweitimpfung pünktlich zu bekommen melden Sie sich bitte bei uns!

 

 

*Zahlen variieren leicht, je nach Quelle